Amarant, das reichhaltige Korn aus den Anden

Amarant (Amaranth) oder auch Kiwicha, wie es in Südamerika genannt wird, ist weniger bekannt als das recht ähnliche Quinoa. Dabei ist es ein echtes Superkorn. Man fand Reste von Amarant in 9000 Jahre alten Gräbern als Grabbeigaben, was uns viel über den Wert dieses Korns aussagt. Genau genommen ist Amarant ein Pseudogetreide. Seit Jahrtausenden stellt es für viele südamerikanische Bevölkerungsgruppen ein wichtiges Grundnahrungsmittel neben Mais und Quinoa her.

Proteine und Ballaststoffe in Amaranth

Bisher war Quinoa buchstäblich „in aller Munde“, aber Amarant ist auf dem Vormarsch. Dabei ist es um einiges „reicher“ als Quinoa. Amarant ist reich an Proteinen und eine wertvolle Quelle für Ballaststoffe und Mineralstoffe wie Eisen. Der Energiewert von Amarant ist höher als anderen Getreidearten. Es besteht zu 15 bis 18% aus Proteinen. Mais dagegen kommt nur auf 10%. Die kleinen Samenkörner enthalten außerdem einen hohen Gehalt an Aminosäuren, darunter Lysin. Das Korn enthält Calcium, Phosphor, Eisen, Kalium, Zink, Vitamin E sowie B-Vitamine. Die Stärke in Amarant ist sehr fein und macht es dem Körper damit leichter, die wertvollen Inhaltsstoffe zu absorbieren.

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Amaranth ist glutenfrei

Wichtig für Allergiker: Amarant ist glutenfrei. Deshalb stellt es für Menschen mit Gluten-Unverträglichkeit (Zöliakie) ein wertvolles Nahrungsmittel dar, das glutenhaltige Getreidearten vollwertig ersetzen kann.

Amarant wird als Gemüse oder Getreide verwendet. Es gibt mittlerweile zahlreiche Gattungen, die weltweit angebaut werden. Südamerika ist jedoch das Hauptanbaugebiet. Peru, Bolivien und Ecuador versorgen heute die Weltmärkte. Die hohe Nachfrage nach Amarant stellt vor allem für die Bauern in Peru, Bolivien und Ecuador eine weitere Einnahmequelle neben Quinoa und Maca (nur in Peru) dar.

Das Ursprungsgebiet von Amarant ist in Mexiko. Bereits die Mayas und Azteken schätzten Amarant sehr und verwendeten es für viele Zeremonien und Feste als Opfergaben oder Schmuck. Von da aus breitete es sich vor allem auf dem südamerikanischen Kontinent aus. Vor allem in den andinen Hochlagen, wo das raue Klima und extreme Sonneneinstrahlung nicht alles gedeihen lässt, ließ sich Amarant anbauen. In den letzten Jahrzehnten geriet das Korn jedoch in Vergessenheit und erfährt erst seit Kurzem neuen Ruhm. Die Rückbesinnung der Menschen auf die Schätze unserer Erde hat auch Amarant wieder seine Bedeutung für eine gesunde und ausgewogene Ernährung zurückgebracht. Und mehr noch: Amarant wird heute als neues Superfood gefeiert.

Amaranth in Babynahrung

Amarant findet in der Nahrungsmittelindustrie häufig in der Baby- und Kindernahrung Verwendung, es wird als Getreideersatz oder Beimischung in Brot, Gebäck, Müsli, Nudeln und Eierkuchen oder in Riegeln und Snacks verwendet. Amarant wird sogar zum Bierbrauen verwendet, um glutenfreies Bier herzustellen.

Amarant als Instantpulver eignet sich besonders zum Anrühren von Proteinshakes, zur Aufwertung von Smoothies oder des Haferbreis am Morgen.

Rezeptidee: Haferbrei mit Amarant, Quinoa und Maca

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