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Was enthält Maca? Maca verfügt über unglaubliche 27 Mineralstoffe! Die vier organischen Grundelemente sind Wasserstoff (H), Kohlenstoff (C), Sauerstoff (O) und Stickstoff (N), die für den Körper unabdingbar sind. Die Mineralstoffe bilden neben den organischen die anorganischen Stoffe im Körper. Mineralstoffe lassen sich mengenmäßig in Makro- und Mikroelemente einteilen. Makroelemente oder auch Mengenelemente sind Stoffe, die im Körper mit mindestens 50mg pro kg Körpertrockenmasse vorkommen. Dazu zählen Kalzium, Kalium, Phosphor, Natrium, Chlor, Magnesium und Schwefel. Mikroelemente oder auch Spurenelemente sind hingegen diejenigen, die im Körper mit weniger als 50mg vorkommen. Dazu gehören unter anderem Chrom, Eisen, Fluor, Zink, Selen, Jod, Lithium, Mangan und Vanadium. Maca glänzt nun gleich mit 27 Mineralstoffen. Allem voran: Kalium, Kalzium, Phosphor, Schwefel, Magnesium, Chlorid, Natrium und Eisen. Diese Elemente liegen in dieser Reihenfolge in sehr hohen Konzentrationen vor. Kalium (K) stellt das vorrangige Element in der Maca-Wurzel dar. Kalium ist für Menschen mit Bluthochdruck oder einer Protein-Kalorien-Unterernährung von Bedeutung. Das Mineral hilft, die Normalwerte des Arterien- und osmotischen Drucks sowie den pH-Wert der Zellen einzuhalten. Ein Kalium-Mangel im Körper kann sich negativ auf Herz, Darm, Muskulatur und die enzymatischen Aktivitäten auswirken. Bei Mangelerscheinungen in der Muskulatur kommt es häufig zu Krämpfen in den Waden. Kalzium (Ca) ist vielfach einsetzbar. Zu allererst schreitet es im Verkalkungsprozess zur Tat. Kalzium beugt Osteoporose vor und spielt eine wichtige Rolle bei der Bildung der roten Blutkörperchen. Der Mineralstoff unterstützt das Immunsystem und stimuliert die Neuronen. Der Eisengehalt (Fe) der Maca-Pflanze gegenüber anderen Pflanzen ist äußerst hoch. Unser Körper kann Eisen nicht selbst bilden, deshalb muss es mit der Nahrung aufgenommen werden. Das Eisen ist sehr wichtig, da es die Basis für die Bildung der roten Blutkörperchen bildet und damit für den Sauerstofftransport in den Zellen verantwortlich ist. Bei einem Mangel des Mineralstoffs greift der Körper automatisch die „eisernen Reserven“ in der Leber an. Wenn diese Reserven aufgebraucht sind, kann dies zur Blutarmut (Anämie) führen, die sich durch Symptome wie Müdigkeit, Haarausfall, Blässe, Leistungsschwäche, Magen-Darm-Störungen usw. äußert. Da das Eisen im Verhältnis zu anderen Pflanzen in der Maca-Wurzel in sehr hoher Konzentration vorliegt, findet es auch Anwendung in der Behandlung von Leukämie, in der Behandlung der Symptome in der Menopause sowie von Alkoholismus. Damit erschließen sich aber auch therapeutische Möglichkeiten bei der Immunschwächekrankheit AIDS. Wissenschaftler untersuchen noch die Bedeutung von Maca-Pulver in diesem Bereich. Antioxidantien, Alkaloide, Omega-Fettsäuren – klingt komisch, ist aber gesund! Maca ist voll von weiteren wertvollen Substanzen, die sich positiv auf den Organismus auswirken und vielen Krankheiten vorbeugen können. Antioxidantien sind die Waffe gegen freie Radikale, Oxidation und oxidativen Stress. Antioxidantien sind vor allem Vitamine, sekundäre Pflanzenstoffe und Ballaststoffe. Maca enthält sehr viele Antioxidantien (Vitamin C, Beta-Karotin, Flavonoide, Folsäure, Vitamin B12, Ballaststoffe) und ist somit ein echtes Stärkungsmittel für den Körper. Die Antioxidantien sorgen für Zellerneuerungen und kämpfen gegen das Absterben von Zellen an, die durch die freien Radikale provoziert werden. Sie verlangsamen also den Alterungsprozess und beugen auch verschiedenen Krankheiten vor. Antioxidantien sind bereits längst in der Krebsforschung ein großes Thema. Denn durch die zellregenerierende Wirkung der Antioxidantien gehen sie natürlich auch straff gegen unseren allgegenwärtigen Feind Krebs vor. Leider verfügt unser Körper nur über wenige Abwehrkräfte, die uns vor den bösen freien Radikalen schützen können. Wir sind daher gezwungen, Antioxidantien als natürliche Waffe über die Nahrung aufzunehmen. Um so besser, wenn man das gleich in geballter Ladung tun kann. Maca bietet sich hervorragend dafür an. Alkaloide sind eine weitere wichtige Gruppe von Substanzen, die eine nicht zu unterschätzende Wirkung auf unseren Körper haben. Alkaloide sind pflanzliche Stoffe, die eine starke pharmakologische Wirkung haben. Gleichzeitig sind die meisten davon Derivate von Aminosäuren. Vier verschiedene Alkaloide sind in der Maca-Wurzel enthalten, die die Hauptakteure bei der Fortpflanzung sind und zur Fruchtbarkeit beitragen. Maca enthält sehr viel Stärke, Kohlenhydrate wie Maltose und Fruktose, pflanzliche Gerbstoffe (Tannine), Naturfette (Acylglycerine) und es ist reich an ungesättigten Fettsäuren, die für den Körper essenziell sind. Darunter befinden sich auch die extrem wertvollen und seltenen Omega-n-Fettsäuren. Maca enthält einfach und mehrfach ungesättigte Fettsäuren. Diese sorgen für den Abbau des schlechten LDL-Cholesterinspiegels und für den Anstieg des guten HDL-Cholesterins im Blut. Der Cholesterinspiegel findet dadurch wieder ins Gleichgewicht zurück und verhindert vor allem Arterienverkalkung (Arteriosklerose), da sich das LDL an den Wänden der Blutgefäße absetzt.
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