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Steckbrief Katzenkralle (Uncaria tomentosa) Drucken E-Mail

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Systematik:

Familie Rubiaceae (Rötegewächse)

Synonyme: Nauclea tomentosa Willd., Uncaria surinamensis Miq., Uruparia tomentosa (Willd.) O. Kunt

Trivialnamen:

dt. Katzenkralle, Katzenklaue, engl. Cat’s Claw, span. Uña de Gato, franz. Griffe de Chat

Medikament:

Krallendorn® ist ein markenrechtlich geschützter Name, das ein in Österreich zugelassenes, rezeptpflichtiges Medikament bezeichnet.

Vorkommen:

Tropischer Regenwald von Nordbolivien, Peru, Ecuador, Brasilien, Kolumbien, Venezuela bis Honduras und Belize

Beschreibung:

Uncaria tomentosa ist ein Lianengewächs, das an anderen Bäumen emporwächst, eine Stammlänge von 100m und eine Höhe von 30m erreichen kann. Der Durchmesser des Stammes beträgt 20-25cm. Die Blätter sind oval und wachsen im Abstand von 10-15cm. An der Unterseite des Blattes, wo das Blatt aus dem Stamm wächst, besitzen sie die namensgebenden Dornen, die Katzenkrallen ähneln. Mit Hilfe dieser Dornen krallt sich die Pflanze an anderen Pflanzen fest.

Statt der Dornen wachsen zur Blütezeit rispenförmige Blütenköpfe mit gelber Färbung, die eine Größe von 2cm haben.Die Wurzeln wachsen horizontal dicht unter der Bodenoberfläche, immer entlang der Schicht aus Lehm und Humus.

Kultivierung:

Wenn sie kultiviert werden, bleiben die Pflanzen kleiner und tragen mehr Laub. Die Pflanze braucht einen feuchten, schattigen Boden.

Inhaltsstoffe:

Alkaloide sowie Terpnoide, Quinovinsäureglykoside, Urolsäurederivate, Sterole (wie Beta-Sitosterol), Flavonoide (Procyanidine und Catechine), Chicanaine, Iridoide (7-Deoxyloganinsäure), Triterpene (vor allem Glykoside der Chinovonsäure).

Verwendung:

Als Nahrungsergänzungsmittel und Arzneimittel zur Anwendung bei:

Asthma

Zur Blutreinigung

Bei Knochenschmerzen

Krebs

Zur Bekämpfung der Nebenwirkungen der Chemotherapie

Langfristige Schwangerschaftsverhütung

Stärkung des Immunsystems – Krankheitsvorbeugung

Fieber

Magengeschwüre

Blutungen

Entzündungen

Nierenreinigung

Zyklusunregelmäßigkeiten

„Blutnormalisierung“

Erholung nach Entbindungen

Rheuma

Unreinheiten der Haut/Akne

Magenprobleme

Entzündungen der Harnwege

Schwäche

Wunden

Vorbeugung von Herzinfarkten und Schlaganfällen

Allergische Erkrankungen

AIDS

Geschwüre

Hämorrhoiden

Virale und bakterielle Infektionen

Morbus Crohn (chronische Darmentzündung)

Herpes Zoster (Gürtelrose)

Herpes Simplex

Polyarthritis

Hauttumore

freie Radikale

Depressionen

Leukämie
 

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